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CJD-Mitarbeitende nehmen an Schulung "Suchtprävention in der Arbeit mit Straffälligen“ teil

27.03.2019 CJD Berlin-Brandenburg « zur Übersicht

Bereits zum Ende des vergangenen Jahres haben die Mitarbeiterinnen Andrea Lind-Wetzlmair und Sandra Arndt aus dem Projekt Haftvermeidung durch soziale Integration (HSI) erfolgreich die Ausbildung zum Suchtberater beenden können.

In der Arbeit mit Straffälligen ist das Thema Drogen, Alkohol und Abhängigkeiten allgegenwärtig, so sind doch viele der zu Betreuenden von der Problematik betroffen oder leben in einem Umfeld, das Suchtgefahren birgt.
 
Um das gesamte Team des Projektes HSI und Kolleginnen und Kollegen, die ebenso mit den Klienten des Projektes Kontakt haben, zu sensibilisieren und einen kleinen Handwerkskoffer für den Umgang mit Betroffenen mit auf den Weg zu geben, wurde im ersten Quartal dieses Jahres eine dreitägige Inhouse-Schulung organisiert. An den drei Schulungstagen fungierten Andrea Lind-Wetzlmair und Sandra Arndt als Multiplikatoren und gaben ihr erlangtes Wissen weiter.

Wie erkenne ich eine Suchtproblematik, wie berate ich richtig und wann muss in weiterführende Therapie- oder Hilfesysteme vermittelt werden? Ebenso gab es wichtige Handouts über Suchtmittel, ihre Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen. In angeregten Diskussionsrunden und bei so einigen „Aha-Erlebnissen“ wurden bereits gemachte Erfahrungen ausgetauscht und neues Wissen interessiert aufgenommen. Für alle Teilnehmenden waren es interessante Schulungstage, an denen eine wichtige Thematik im Fokus stand.

Sandra Arndt
Mitarbeiterin HSI
Haftvermeidung durch soziale Integration