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Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz besucht HSI-Projekt

19.02.2018 CJD Berlin-Brandenburg « zur Übersicht

Am 15. Februar kamen verschiedene Akteure in Neuruppin zusammen, die im Bereich der sozialen Integration von Haftentlassenen in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zusammenarbeiten.

Im Projekt Haftvermeidung durch soziale Integration (HSI) ist der Startschuss in die neue Förderperiode zu Beginn des Jahres gefallen und das 7-köpfige Team in Perleberg und Neuruppin arbeitet wie in den Vorjahren engagiert mit den Klienten und Klientinnen innerhalb und außerhalb der Haft. Haftstrafen werden durch die Ableistung gemeinnütziger Arbeit vermieden, die Koordinierung im Landgerichtsbezirk erfolgt für das Projektfeld Arbeit statt Strafe von Perleberg aus.
 
In Neuruppin sind die Anlauf- und Beratungsstelle für die Justizvollzugsanstalt Wulkow angesiedelt und seit 1. Januar 2018 ebenso die ambulanten Maßnahmen für Jugendliche und junge Heranwachsende.

Wolfgang Hänsel und Alina Tappe vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz kamen am 15. Februar zu einem Trägerbesuch an den Standort Neuruppin, um mit der Leitung des CJD Berlin-Brandenburg, dem Team HSI und der Netzwerkkoordination HSI ins Gespräch zu kommen und Einblick in die praktische Arbeit zu erhalten.

Vor Ort gab es interessante Gespräche und Einblicke in die Arbeit des Teams, aber auch Problemlagen wurden diskutiert und Ideen für die Problemlösung angeregt. Ebenso waren Vertreter der Jugendgerichtshilfe aus Ostprignitz-Ruppin, die Staatsanwaltschaft Neuruppin und die Justizvollzugsanstalt Wulkow vor Ort. Alle Akteure werden im neuen Förderzeitraum gemeinsam an der Resozialisierung der Klienten und Klientinnen arbeiten und das bereits große Netzwerk und Kooperationen weiter ausbauen.

Durch Wolfgang Hänsel wurde die engagierte Arbeit der Mitarbeitenden im Team HSI gelobt und das CJD Berlin-Brandenburg als wichtiger Träger im Netzwerk HSI genannt. Das breite Spektrum des CJD Berlin-Brandenburg zeigt positive Synergieeffekte, die für die Arbeit sehr wichtig sind.

Die positiven Signale aus dem Ministerium und ein hoch motiviertes Team lassen alle Teilnehmenden des Trägerbesuches mit einem guten Gefühl auf die neue Förderperiode schauen.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.
Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeitenden des Projektes Haftvermeidung durch soziale Integration unter der Rufnummer 03876 78 34 28.

Sandra Arndt
Mitarbeiterin HSI
Haftvermeidung durch soziale Integration
„Arbeit statt Strafe“