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Sebastian Steineke (MdB) und Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel zu Besuch in der Wohnstätte Giesensdorf

08.03.2019 CJD Berlin-Brandenburg « zur Übersicht

Am 6. März besuchten Sebastian Steineke MdB (CDU) und der Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel die CJD Wohnstätte Giesensdorf. Dabei informierten sie sich mit großem Interesse über die Angebote des CJD in der Region und sprachen mit den Mitarbeitenden und Bewohner*innen über aktuelle Themen. Der Bewohnerrat bestehend aus Herrn Retke, Herrn May und Herrn Weiser nahm ebenfalls am Gespräch teil.

Ein wichtiges Anliegen seitens der Wohnstätte war der Fußweg nach Pritzwalk: Hier haben Baumwurzeln einige Unebenheiten im Belag gebildet, sodass die Bewohner*innen mit Rollstuhl oder auch Bewohner*innen, die nicht so gut zu Fuß sind, schwieriger vorankommen. Ronald Thiel wolle dies an den Landkreis weiterleiten, der für den Weg zuständig ist.

Außerdem sprachen die Mitarbeitenden und Bewohner*innen ihren Wunsch nach einer besseren und vor allem schnelleren Internetverbindung an. Hier gebe es Planungen und Anträge, schnelles Internet auch nach Giesensdorf zu bringen.

Natürlich kam auch Positives zur Sprache: Die Bewohner*innen nutzen häufig und mit Freude die Angebote der Stadt Pritzwalk, insbesondere immer wieder gerne die musikalischen Angebote im Kulturhaus.

Sebastian Steineke wurde außerdem mit auf den Weg gegeben, dass auf Landesebene bei der Umsetzung des BTHG (Bundesteilhabegesetz) bis zum 31.12.2019 noch einiges zu erledigen und zu beschließen sei. Denn sowohl die Einrichtungen als auch die Bewohner*innen möchten Rechtssicherheit haben und 2020 gültige neue Mietverträge für die Einrichtung abschließen sowie Grundsicherung erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass Rahmenvereinbarungen auf Landesebene abgeschlossen werden und Leistungsvereinbarungen zwischen den Kommunen und den Trägern erfolgen. Nur dann können in Folge Mietverträge ausgefertigt werden, mit denen die Bewohner*innen Grundsicherung beantragen können.

So freuten wir uns über die Gelegenheit, sowohl mit der lokalen Politik als auch mit der Landes- bzw. Bundespolitik ins Gespräch zu kommen und unsere Anliegen kundzutun. Wir hoffen, dass wir in Zukunft auch in der Umsetzung das eine oder andere erleben dürfen.

Christoph Albrecht
Abteilungsleiter
Wohnen und Begleiten für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung