Respect Coach Berlin-Lichtenberg

Kooperationsschule

Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule

Die Kooperation zwischen dem Bundesprogramm Respekt Coaches und der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule besteht seit Februar 2022.
Die gebundene Ganztagsschule mit 703 Schüler*innen ist seit dem Schuljahr 2015/2016 eine Gemeinschaftsschule in Kooperation mit dem Förderzentrum "Sehen/Geistige Entwicklung" mit zwei Standorten im Bezirk Lichtenberg. Durch differenzierte Lern-, Förder- und Profilierungsangebote ist die Kniese-Gemeinschaftsschule ein Ort, wo speziell auch Schüler*innen mit einer Sehbehinderung ein für sie spezialisiertes Angebot in der Gemeinschaftsschule erhalten können.

Einblicke in bisherige Angebote

Rassismus und Vorurteile

In Kooperation mit dem Bildungsteam Berlin-Brandenburg
Oktober 2022, 7. Jahrgang

Die Schüler*innen beschäftigten sich während des Projekttages mit bestehenden Vorurteilen und Rassismus gegenüber Menschen, die eine andere Herkunft haben als die Mehrheitsgesellschaft, und mit den Auswirkungen solcher Vorurteile wie Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Teilnehmenden wurden dazu angeregt, die eigene Vielseitigkeit in punkto Kultur zu erkennen und wertzuschätzen. Diese Betrachtung soll auch zukünftig als Basis dienen, um zum Beispiel Gemeinsamkeiten zwischen Jugendlichen verschiedener Herkunft zu entdecken.

Wer liebt hier eigentlich wen…?
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Beziehungen und Identität

In Kooperation mit LSVD e.V.
August 2022, 8. Jahrgang

Ziele des Workshops waren es, Vorurteile, Hemmungen und Berührungsängste mit den Themen gleichgeschlechtliche Liebe und geschlechtliche Diversität zu reduzieren und für Diskriminierung zu sensibilisieren. Hierzu wurden Informationen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt mittels Zahlen und Fakten vermittelt und über verschiedene Lebensentwürfe informiert (Realität vs. Stereotype). Indem Normvorstellungen hinterfragt wurden, wurde darauf gezielt, innerhalb der Klassen eine Wertschätzung von Vielfalt zu erzeugen und die Schüler*innen für ein respektvolles und gesellschaftliches Miteinander zu sensibilisieren.

Workshop zur Prävention von Online-Radikalisierung

In Kooperation mit „AntiAnti“
Juni 2022, 9. Jahrgang

Während des Workshops konnten die Schüler*innen Kompetenzen erwerben, die sie davor schützen, auf die (Online-) Angebote rechtsextremer Akteur*innen einzugehen und antisemitische Vorurteile zu verinnerlichen. Den Prozess einer Radikalisierung kennenzulernen, gab den Teilnehmenden Werkzeuge, ihre eigene Persönlichkeit und Selbstwirksamkeit zu stärken und diverse Inhalte zu hinterfragen. Diese Erkenntnis kann auch auf andere Diskriminierungsformen und Formen der Radikalisierung übertragen werden. Zudem haben die Schüler*innen gelernt, wie man bewusster mit Medien umgeht.

 

 

 

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